Ehejubiläum: „Seid Salz der Erde und Licht der Welt!“

Feier des Ehejubiläums in St. Johannes

45 Jubelpaare aus der Pfarrei Ittling feierten am Abend des Kirchweihsonntags ihr Ehejubiläum. 

Die Paare zogen in einem feierlichen Kirchenzug vom Pfarrheim zur fstlichm,it Rosengestecken geschmückten  Kirche, um ihrer jeweiligen Jubiläen zu gedenken. Stadtpfarrer Stefan Altschäffel betonte in seinen Eingangsworten das es heutzutage kein Selbstverständnis mehr sei Ehejubiläum zu feiern. Schon seit fünf, zehn, fünfzehn oder gar noch länger eheliches Leben mit allem, was dazugehört, miteinander zu teilen, dies ist mehr als nur ein Grund zur Freude. In der Predigt spannte Stadtpfarrer Stefan Altschäffel ein Bogen vom Kennenlernen der Ehepaare bis hin zur Ethik der Bergpredigt. „Erinnert ihr euch noch an den Tag Eures Kennenlernens“? Alle Ehepaare können mit Stolz auf das zurückblicken, was sie geschaffen haben, was sie geworden sind. Es ist doch ungeheuer schön zu spüren, da ist einer, der nimmt mich an, so wie ich bin, mit Haut und Haar, mit Leib und Seele.  Er/ Sie begehrt mich und ich bin auch fast verrückt nach ihm. Das ist etwas Wunderbares. Es ist ein Riesengeschenk, eine Gabe. Ihr seid das Salz, ihr seid Licht der Welt. In der Lesung aus dem 1. Petrusbrief wurde der Liebe zueinander besondere Bedeutung verliehen. „Haftet fest an der Liebe zueinander; denn die Liebe deckt viele Sünden zu“.

In den Dank-Motiven, die von Ehepartnern vorgetragen wurden, gedachte man der Jahre bei den Eltern aus deren Liebe alle geboren wurden. Im Elternhaus wurde der Grundstock für die ersten Schritte ins Leben gelebt. Weiterhin wurde der Schulbildung und dem beruflichen Werdegang gedankt. In Dankbarkeit gedachte man jeder Erinnerung an Freundschaften, besonders derer welche auch weniger glückliche Tag mit den Jubilaren teilten. In Dankbarkeit wurde dem Glück auf Kinder und Enkelkinder gedacht. Als letzter und wichtigster Aspekt wurde dem Glück gedankt, dass sich die anwesenden Jubilare gefunden haben, seit vielen Jahren Freud und Leid teilen durften und konnten. So vieles konnten die Jubilare miteinander erleben und dürfen es noch hoffentlich noch viele Jahre. All dem vor Gott zu danken, dafür hatten sich viele Ehepaare eingefunden. Es wurde auch derer gedacht, denen es heute nicht möglich war, persönlich in der Kirche anwesend zu sein. Nach jedem Gedanken wurde Weihrauch auf die vorbereitete Kohle gelegt und sogleich stieg Weihrauch empor, dies wurde vom Kantor im Loblied „Wie Weihrauch steige mein Gebet vor dir auf“ besungen. Die Jubelpaare wurden bei der Feier einzeln gesegnet von Pfarrer Stefan Altschäffel und BGR StD Josef Hiebl. Als äußeres Zeichen des Dankes erhielten alle Jubilare von Vertretern des Pfarrgemeinderates eine Rose und ein Glas mit Salz überreicht. Verzaubert wurden die Teilnehmer vom Chor unter der Leitung von Stefan Seyfried mit Musik und Gesang. Zum Schluss sang der Chor sehr beeindruckend das Lied „Der Herr segne dich und behüte dich“.

Nach dem Gottesdienst fand noch ein gemeinsames Mahl im Gasthaus Karpfinger in Aiterhofen statt.

Theodor Huber

 

 

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