Fußwallfahrt der Pfarrei Ittling auf den Bogenberg
In großer Zahl haben sich die Fußwallfahrer am 1. Mai auf den Weg zum Bogenberg gemacht. Nach dem Pilgersegen, den Pfarrer Stefan Altschäffel spendete, setzte sich der Pilgerzug in Bewegung, über Hunderdorf, Sand, Hermannsdorf, Xaver-Hafner-Brücke hinauf zum Heiligen Berg Niederbayerns. Ein großes Dankeschön gilt allen, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dass die Wallfahrt auch heuer wieder einen reibungslosen Verlauf nehmen und zu einem starken Zeichen gelebten Glaubens werden konnte. Allen voran gilt unser Dank unserem Pilgerleiter und Vorbeter, Theo Huber, für alle organisatorischen Dienste und seine zu Herzen gehenden Wallfahrtstexte. Ein ebenso herzliches Vergelt’s Gott sagen wir Marie-Luise Bachl, die ebenfalls mit vorgebetet hat und unserem Vorsänger Herbert Meier für die musikalische Unterstützung der Pilger. Unseren Minis sagen wir „Danke“ für den Dienst am Vortragekreuz und für das Tragen des Pilgerstabes, unserer KLJB Ittling-Amselfing für das Tragen der Lautsprecher und unserem Mesner Janusch Markiefka für den technischen Support.
Unsere Wallfahrt wäre nicht ohne die Absicherung der Verkehrswege durch unsere beiden Feuerwehren möglich, deswegen gilt unser besonderer Dank der Freiwilligen Feuerwehr Straubing – Löschzug Ittling und der Freiwilligen Feuerwehr Amselfing. Die musikalische Gestaltung der Bittmesse hat unsere Kirchenmusikerin Karin Gänger übernommen. Auch dafür ein großes Dankeschön.
Außerdem hat sich unser Kinderchor unter Leitung von Gemeindereferentin Barbara Iberer mit drei Liedern musikalisch eingebracht und zu Ehren der Muttergottes wunderbar gesungen. Nach dem feierlichen Gottesdienst durfte die Einkehr im Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ nicht fehlen, bevor es mit dem Pilgerbus der Firma Häusler wieder zurück nach Ittling ging. Wir freuen uns besonders, dass sich heuer so viele Pilger jeden Alters mit uns auf den Weg gemacht haben. Das war ein wahrlich großes Zeichen, dass der Glaube in unserer Pfarrei lebendig ist. Ein herzliches Dankeschön für dieses starke Glaubenszeugnis.
Betend zum Heiligen Berg: Ittlinger pilgern zum 508. Mal nach Bogenberg
Als „Balsam für die Seele“ empfanden viele Gläubige die 508. Bittwallfahrt der Pfarreien St. Johannes Ittling und St. Stephan Amselfing zum Bogenberg. Bereits um 6.30 Uhr machten sich am Samstag zahlreiche Pilger an der Ittlinger Pfarrkirche auf den Weg zur „Mutter Gottes auf dem Heiligen Berg Niederbayerns“.
Begleitet vom beeindruckenden Anblick der aufgehenden Sonne über dem Bogenberg zogen die Wallfahrer betend und singend durch die frühe Morgenlandschaft. Pilgerleiter Theodor Huber hatte einfühlsames Programm zusammengestellt: Rosenkranz, Litaneien, Erzählungen, meditative Impulse und viel Gesang wechselten sich ab. „Jeder konnte sein Danken und Bitten vor Gott bringen“, so Huber. Sichtbares Zeichen dafür war der mitgetragene Pilgerstab: Seit Tagen hatten Mitchristen in der Kirche ihre Anliegen schriftlich daran befestigt.
Kantor Herbert Meier stimmte die bekannten Marienlieder an, die den Bittgang zu einem besonderen Erlebnis machten. Zwischen den Gebeten blieb aber auch Zeit für das typisch bayerische „Ratschen“. Ein bewegender Moment war der Friedensgruß im Gehen: In anschließender Stille bewunderten die Pilger den im Morgenlicht erstrahlenden Bogenberg, bevor sie den Anstieg im hingebungsvollen Gebet meisterten.
Höhepunkt war der Wallfahrtsgottesdienst in der Kirche am Bogenberg. Pfarrer Stefan Altschäffel zelebrierte, musikalisch gestaltet von der Kirchenmusik an der Orgel und dem Kinderchor unter Leitung von Gemeindereferentin Barbara Iberer. Besonders herzerfrischend: Kommunionkinder und Ministranten sangen begeistert mit.
Nach dem Gottesdienst stärkten sich die Wallfahrer im Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ der Familie Moosburner. Geistig und leiblich gestärkt trat man anschließend mit dem Bus der Familie Häusler aus Parkstetten die Heimreise an.
„Alles in allem ein Feiertag für Christen und Arbeiter in Gottes Schöpfung“, lautete das einhellige Fazit der Pilger.
