Osternacht

Vom Dunkel ins Licht – so begann diese besondere Nacht: draußen am Feuer wurde die Osterkerze entzündet, ihr Licht zog, getragen von PGR-Sprecher Andreas Schwarz, in die dunkle Kirche ein und breitete sich langsam aus. Schritt für Schritt wurde der Kirchenraum erhellt. So wurde sichtbar und spürbar, dass Gott das Dunkel durchbricht. Das Exsultet, das große Osterlob der Kirche, schloss die Lichtfeier ab. Dann hörten wir die großen Geschichten des Glaubens: von der Schöpfung, von der Befreiung der Israeliten aus Ägypten und eine Lesung aus dem Buch Baruch. Sie zeigten, dass Gott von Anfang an Leben schenkt und bis heute begleitet. Zwischen den Lesungen rundeten stimmungsvolle Antwortgesänge das Gehörte ab. Beim festlichen Gloria erklangen Orgel und Glocken, die seit Gründonnerstag geschwiegen haben, von neuem. Nach dem Evangelium ging  Pfarrer Stefan Altschäffel in seiner Predigt ausgehend vom bekannten Hit der „Tage wie diese“ der Band „Die toten Hosen“  auf die Bedeutung der  Osternacht als „Nacht der Nächte“ ein: „Das Exsultet bei der neuen Osterkerze wiederholte mehrmals die Ansage: „Dies ist die Nacht“. Und wir hörten in den biblischen Lesungen die vertrauten Berichte, die vom Weg Gottes mit seinen Menschen erzählen. Es sind Wege, die nicht immer einfach waren, auf dem so mancher auf der Strecke geblieben ist. Aber es sind Wege der Glaubenden, die von Gottes gültiger Zusage begleitet sind: „Ich bin da“ – und das auch und gerade auf deinen schwierigsten Pfaden. Diese Zusage Gottes hat Jesus in besonders konsequenterweise gelebt. Er hat in seinen Worten und Taten die Menschen Gottes Liebe und Nähe spüren lassen. Diese Konsequenz hat ihn ans Kreuz gebracht, weil es eine völlig neue, eine bisher ungehörte Botschaft war und ist. Doch der Tod hat nicht das letzte Wort in Jesu Leben. Er wird von Gott, den er liebevoll „Abba“ – „Papa“ nennt – in ein neues Leben gerufen. Diese Botschaft von unzerstörbarem Leben, die sich wie ein Lauffeuer ausbreitet, gilt seitdem als die frohe Botschaft der Christenheit. Die Auferweckung Jesu, der Sieg des Lebens über den Tod, steht seitdem als Ausrufezeichen hinter unserem Leben!“

Dann feierte in der Osternacht der Auferstandene mit uns das Ostermahl. Zum Schluss wurden die Osterspeisen gesegnet.
Ein ganz besonderer Dank gilt allen, die diese Feier so einzigartig gemacht haben: unseren Minis, unserem Mesner Janusch Markiefka, den Lektorinnen sowie allen, die mit viel Liebe für den Kirchenschmuck gesorgt haben. Und vor allem sagen wir Danke für die wunderbare Kirchenmusik. Das Zusammenspiel aus Streichquartett, Orgel, Querflöte, Cajon und den Sängerinnen und Sängern aus den Reihen der Jugendband, unterstützt von Kirchenmusiker Stefan Seyfried und unter Leitung von Gemeindereferentin Barbara Iberer war wieder ein besonderer Ohrenschmaus. So viele haben diese Nacht getragen und die Osterfreude hörbar und spürbar gemacht. Danke an alle, die diese Osternacht zu einem so lebendigen und hoffnungsvollen Fest der Auferstehung werden ließen.

Hier ist die Aufzeichnung der Osternacht zu sehen.

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