Gründonnerstag

Am Gründonnerstag hob das „Triduum Sacrum“ an. Bereits am Nachmittag versammelten sich viele Kinder um Gemeindereferentin Barbara Iberer, die mit Unterstützung von Pfarrgemeinderatssprecher Andreas Schwarz und Pfarrgemeinderätin Gabriela Gowin in kindgerechter Weise die Bedeutung des letzten Abendmahles Jesu erschloss. In einer beeindruckenden Liturgie durften wir am Abend des Gründonnerstags das letzte Abendmahl Jesu feiern. Nach dem feierlichen Einzug des liturgischen Dienstes und des Eröffnungsgesangs „Also sprach beim Abendmahle“ führte Pfarrer Stefan Altschäffel in die Feier ein.  Anschließend wurden die Lesungen aus dem Buch Exodus und dem ersten Korintherbrief vorgetragen, bevor wir im Evangelium von der Fußwaschung hörten. Pfarrer Stefan Altschäffel spürte in seiner Predigt den Grundzügen der biblischen Lesungen nach und stellte die Grundgedanken der Tradition, der Vergegenwärtigung und der Nächstenliebe für die Kirche als essenziell fest.  Nach den Fürbitten bereiteten die Ministranten den Altar für die Feier des letzten Abendmahles und trugen erklärende Wort zu ihrem Tun vor. Die Singgemeinschaft Effata begleitete den Kommunionempfang unter beiderlei Gestalten mit dem Taize-Gesang „Gott ist die Liebe“. Danach wurde das Allerheiligste in einer Prozession im Seitentabernakel reponiert. Während der Prozession trug Gemeindereferent Barbara Iberer Texte aus der Ölbergszene vor, die vom Liedruf „Bleibet hier und wachet mit mir“ musikalisch untermalt wurden. Zum Schluss entblößten die Ministranten den Altar und bereiteten das Bodenbild, das zum anschließenden „Obakemma“ überleitete, das von Gemeindereferentin Barbara Iberer vorbereitet worden war. Hier stand die Ölbergnacht im Fokus der Betrachtungen: Die Nacht der Angst, die Nacht der Einsamkeit, die Nacht der Entscheidung, die Nacht des Verrats und die Nacht, die vom Licht berührt wird.  Die ruhigen und wunderbar musikalisch begleiteten Taize-Gesänge halfen dabei, runterzukommen und die Bitte Jesu am Ölberg zu erfüllen, zu wachen und zu beten. Natürlich durfte nach dem Obakemma eine kleine Agape bei Brot und Wein auf dem Kirchhof nicht fehlen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns durch ihr Zutun auf so wunderbare Weise mit hineingenommen haben in die Geschehnisse des letzten Abends Jesu in Jerusalem. Vielmals Vergelt`s Gott allen , die den Gründonnerstag in unserer Pfarrei zu einem ganz besonderen Erlebnis machten und uns auf wunderbare Weise in die Geschehnisse des letzten Abendmahles Jesu hineingeführt haben: der Chorgemeinschaft „Effata“ unter Leitung von Kirchenmusiker Stefan Seyfried, den Ministranten und Lektoren, Mesner Janusch Markiefka, dem Sachausschuss Kinder-Jugend-Familie für das Vorbereiten des Obakemma und natürlich den Instrumentalistinnen, die das Obakemma in einzigartiger Weise durch ihr Musizieren bereichert haben: Sofia Schütz und Maria Karl mit der Gitarre, Elisabeth Konrad an der Harfe, Karin Gänger mit der Querflöte, Rebekka Karl an der Violine und Christine Karl mit dem Kontrabass.

Hier ist die Aufzeichnung der Feier des letzten Abendmahles Jesu zu sehen.

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