Seniorenkreis Ittling

Das Organisationsteam: Diakon Willi Poiger, Maria Knott, Barbara Eibauer (Leiterin), Maria Sigl, Elfriede Weber

Die Senioren der Pfarrei sind jeden 2. Mittwoch im Monat zum Seniorennachmittag ins Pfarrheim eingeladen.

Zunächst besteht die Möglichkeit, in  geselliger Runde Kaffee zu trinken.
Ab 14:00 ist immer ein Themenpunkt vorgesehen.
Zu aktuellen Jahreszeiten – Advent, Muttertag, Fasching, Erntedank,  werden passende Erzählungen, Gedichte, Anekdoten und Begebenheiten vorgetragen. Eigene erlebte Begebenheiten dürfen mit eingebracht werden. Auch Meditationen in Ton und Bild, Powerpoint-Präsentationen zum Kennenlernen von Land und Leuten, sakralen Kunstschätzen, erlebte Reiseberichte und vieles Mehr sind regelmäßig im Angebot.

Aktivitäten / Berichte

Der Seniorentreff im November hatte sich dem Thema Gesundheit verschrieben. Nach einer Stärkung durch Kaffee und Kuchen im herbstlich geschmückten Pfarrsaal begrüßte Barbara Eibauer Herrn Kratschmann aus Regensburg zum Vortrag über Pfr. Kneipp. Herr Kratschmann ist den Senioren bereits aus Vor-Corona-Zeiten bekannt, als er in Ittling einen Vortrag über den Umgang mit der Sterblichkeit gehalten hatte.

Der Dozent verwies anfangs auf die Heilungen die Jesus vornahm, dass es ein zutiefst katholisches Bedürfnis sei die Menschen gesund zu machen, an Leib und Seele. Auch die Krankensalbung geht in diese Richtung, sie will den kranken Menschen stärken. Er gab einen Überblick über die fünf Säulen der Gesundheit nach Pfr. Kneipp – nämlich Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Rhythmus. H. Kratschmann ermunterte die Zuhörer, je nach Konstitution Wassergüsse vorzunehmen, aber sich dabei nie zu überfordern. Genauso wichtig ist die tägliche Bewegung soweit das noch möglich ist. Eine gesunde ausgewogene Ernährung tut das übrige um lange vital zu bleiben. Wichtig ist auch, die Mahlzeiten in Gesellschaft einzunehmen. Einen weiteren Aspekt in der Lehre des Pfr. Kneipp nehmen die Heilpflanzen ein. Die Heilkraft, die uns die Natur mit den heimischen Kräutern und Pflanzen schenkt sollten wir durchaus nutzen.

Als letzte Säule benannte H. Kratschmann den Rhythmus, Pfr. Kneipp erläuterte einmal, er müsse zuerst das Seelenleben seines Patienten in Ordnung bringen, um dann seine körperlichen Gebrechen heilen zu können.

Nach seinen Ausführungen wurde H. Kratschmann mit Applaus und einem Gastgeschenk bedacht. Barbara Eibauer lud noch zum besinnlichen Adventsnachmittag am 13. Dezember ein.

Text: Maria Sigl, Fotos: Kurt Knaust

Mittwoch, 12. Oktober 2022
Erntedank – Lebensernte

Am 12. Oktober trafen sich die Ittlinger Senioren wieder zu einer Kaffeerunde im Pfarrheim. Mit über vierzig Teilnehmern war der Saal gut gefüllt. Die Gäste ließen sich Kaffee und selbstgebackene Kuchen, an den mit bunter Herbstdekoration geschmückten Tischen, schmecken. Nach einer Stunde regem Austausch untereinander, unterhielten das bewährte Musikerduo, Ingeborg Schenk und Sophie Steininger die Runde. Dazwischen regten Texte zum Erntedank und allgemein zur Dankbarkeit, vorgetragen vom Seniorenkreisteam, zum Nachdenken an. Die passenden Lieder dazu wurden von allen eifrig mitgesungen.

Gutgelaunt verabredete man sich zum nächsten Treffen am 09.11.22.

Maria Sigl

Mittwoch, 7. September 2022 Herbstlicher Ausflug

mit dem Bus zum Wallfahrtsort Heilbrunn bei Wiesenfelden

Der Marienwallfahrtsort Heilbrunn ist ein sehenswertes Kleinod tiefer Frömmig keit und Glaubens an die Muttergottes. Bereits seit dem 17. Jahrhundert pilgern Gläubige an diese Stätte um Maria in vielen Anliegen und Nöten um ihre Hilfe und Fürsprache zu bitten. Viele waschen sich mit dem Heilwasser kranke Körperteile und hoffen so auf Heilung. Das Bild links zeigt den Heilbrunnen, das so- genannte Brünndl, von dem auch der landläufige Ortsname „Brünndl“ abgeleitet ist. Die vielen Votivtafeln in der Gnadenkapelle, übrigens auch sehr viele aus unserer heutigen Zeit, zeugen von den Hilfewährungen in verschiedenen Notsituationen. Das Deckengemälde in der Wallfahrtskirche zeigt in eindrucksvoller Weise die wunderbare Heilung des gichtkranken Mannes. Dies war der Grundstein für die Marienwallfahrt in Heilbrunn. 

Nach der Führung durch die Wallfahrtsstätten wird im Gasthaus Steudl eingekehrt.

Schee waas g'wen 9. September 2020

Die Kirchenführung wurde seitens der Kirche kurzfristig abgesagt. Aus Hygienegründen im Zusammenhang mit dem Covid 19 Virus.

28 Seniorinnen und Senioren aus der Pfarrei freuten sich auf eine Führung in der neu renovierten Kirche in Windberg. Eine professionelle Kirchen-Führung war vor Wochen gebucht worden und ist wenige Stunden vor Beginn abgesagt worden.

Die Kirche wurde ursprünglich 1139 erbaut, als romanische Basilika. 300 Jahre später in gotischem Stil umgebaut und weitere 200 Jahre danach im Stil der Renaissance mit zusätzlichen Altären versehen. Im 17. Jahrhundert kamen barocke Elemente dazu und ab 1746 unter anderem mit Rokoko-Altären des Straubinger Stuckateurs Matthias Obermayr ausgestattet.

Die Kirche ist der Aufnahme Mariens in den Himmel geweiht und glänzt mit vielen Sternen und Lichtelementen. Der Hochaltar zeigt Maria von der Sonne umkleidet, den Mond zu Ihren Füßen, trägt sie Jesus – das neue Licht – wie eine Sonne in die Kirche und in diese Welt. An der Decke kann man wunderbare Szenen aus und um die Weihnachtsgeschichte bestaunen. Zahlreiche Seitenaltäre und der Kreuzweg mit lebendigen Bildern und Szenen (Math. Obermayr) laden zum Betrachten ein. In der wunderbar hergerichteten Kirche durften wir gemeinsam singen, beten und einem Flötensolo lauschen. Anschließend konnte man in Ruhe staunen über die gelungene Restauration, freilich nicht ohne enttäuscht zu sein. Professionelle Erklärung hätte hier wirklich gutgetan. Vielleicht kann man ja später noch einmal um eine Führung bitten, wenn sich die Umstände geändert haben.

Der Nachmittag wurde abgerundet in der historischen Richter- und Musikantenschänke. Hier durfte ausgiebig geredet und gelacht werden. Bei Kaffee, Kuchen oder Brotzeit konnte die Einsamkeit bedingt durch die Corona-Pandemie zumindest für einige Stunden vergessen werden.                     
B.E.

12. August 2020 - Biergarten

Die Corona-Krise geht jetzt schon fast ein halbes Jahr und wird uns noch eine Weile begleiten. Senioren gehören zur Risikogruppe, aber Vereinsamung kann auch schlimm sein. Mit diesem Treffen, unter Biergartenbedingen am gewohnten 2. Mittwoch im Monat, war der Versuch einer Balance unternommen worden. Der Gesprächsbedarf war groß und die Wiedersehensfreunde ebenso. Und nach dem Treff im Juli war eigentlich klar, das muss wiederholt werden. Eine Herausforderung für das Seniorenteam um Fr. Eibauer kommt noch: Das ist keine Dauerlösung und was wird im Herbst? Doch momentan war noch alles im Lot und im Hof vom Gasthaus „Zur Pause“, der als Biergarten fungierte, gab es auch einiges zu entdecken. Zum Beispiel, inzwischen eine Seltenheit, eine urige „Gredbäng“. Dass es dieses Mal nur 20 Teilnehmer waren könnte der schwülen Sommerhitze geschuldet sein. Auch wenn keine Lieder gesungen wurden und es keinen festen Programmpunkt gab, war die Stimmung locker und heiter. Für alle, die da waren, war es jedenfalls eine willkommene Unterbrechung des Alltags und dem entsprechend entspannt und erholt ging es zurück in den Alltag. Für ein, vielleicht einmal, historisches Corona-Foto, rückte alle etwas mit ihren Bänken um auf das Bild zu kommen.

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