Hier finden Sie aktuelle Hinweise zur Corona-Pandemie

Anweisungen für die Liturgie

Hygienekonzept für das Pfarrheim

Information des Bischöflichen Ordinariates zur Infektions-schutzmaßnahmenverordnung (14. BaylfSMV) Hinweise des Generalvikars (20210902-GV) Regensburg, 2. September 2021

Sehr geehrte geistliche Mitbrüder,
verehrte Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

nach den aktuellen Anordnungen der bayerischen Staatsregierung zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus wollen wir auch weiterhin mithelfen, dass die Ausbreitung des Virus eingedämmt wird und gefährdete Personengruppe geschützt werden. Um Ihnen schnell eine erste Sicherheit hinsichtlich der neuen Corona-Schutzmaßnahmen zu geben, darf ich Ihnen in Bezugnahme auf die 14. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Gesundheitsministeriums – gültig vom 2. September bis 1. Oktober 2021 – die wichtigsten Rechtsgrundlagen und Eckpunkte für unse-ren Umgang zur Pandemiebekämpfung mitteilen:

I) Grundsätzliches

1. Indoor gilt breitflächig die 3G-Regel. Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen. Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet.
2. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt, dafür wird die medizinische Maske („OPMaske“) der neue Maskenstandard.
3. Ausgenommen von der 3G-Regel sind Gottesdienste.

II) Konkret bedeuten diese neuen Rechts-grundlagen für die Gottesdienste

1. Es besteht Maskenpflicht („OP-Maske“) bis zur Sitzplatzeinnahme sowie beim Kommuniongang.
2. Für Werktags- und Sonntagsgottesdienste findet die 3G-Regel keine Anwendung, um niemanden vom Gottesdienst auszuschließen. Es bleibt bei der 1,5 m Abstandsregelung (jenseits des eigenen Hausstands) und damit ist keine Kontrolle nötig.
3. Der Gemeindegesang kann auch ohne Maske stattfinden.
4. Die 3G-Regel kann optional zur Anwendung kommen bei Gottesdiensten, an denen ausschließlich geimpfte, genese oder getestete Personen teilnehmen. Hier gelten dann keine Personenobergrenzen, aber es muss eine Kontrolle erfolgen. Dies kann gelten bei Tauffeiern, Trauungen und Firmungen. In diesem Fall gilt die Maskenpflicht auch am Platz.
5. Gottesdienste im Freien können ohne Begrenzung der Personenzahl stattfinden.
6. Die „Diözesanen Anweisungen für Liturgie und Seelsorge in der Diözese Regensburg“ vom 7. Juni 2021 bleiben zunächst im Wesentlichen bestehen, mit Ausnahme der oben genannten neuen Rechtsgrundlagen.
7. Sobald das ökumenische Infektionsschutzkonzept überarbeitet ist, werden wir die „Diözesanen Anweisungen für Liturgie und Seelsorge in der Diözese Regensburg“ anpassen und Ihnen zukommen lassen. Gehen wir auch weiterhin mit Gottvertrauen und Kreativität die Herausforderungen an und halten wir die staatlichen Vorschriften und Empfehlungen ein. Zu gleich bitte ich darum, die die Kirchen offen- und das sakramentale Leben der Kirche aufrechtzuerhalten. Ich danke für Ihre geduldige Mitsorge sowie für die zuverlässige und loyale Mithilfe, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und uns gegenseitig zu schützen.

Im Gebet verbunden Ihr Dr. Roland Batz Generalvikar

Allgemeines Hygienekonzept für Veranstaltungen in Pfarrheimen
(Stand: 09.06.2021)

In Pfarrheimen gibt es Veranstaltungen unterschiedlichster Art. Nicht alle sind erlaubt und z.T. sind unterschiedliche Hygiene-vorschriften zu beachten. Maßgebend ist hierbei die jeweils gültige Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und ggf. Einzelverfügungen.
Folgendes Allgemeines Hygienekonzept zur Vermeidung von Covid-19-Infektionen kann für alle Veranstaltungen in Pfarrheimen angewendet werden, ggf. mit örtlichen Anpassungen:

1. Personen mit Erkältungssymptome sind nicht zur Teilnahme an Veranstaltungen zugelassen.
2. Zur Nachverfolgung von Infektionsketten sind die Kontaktdaten der Besucher/innen des Pfarrheimes aufzunehmen und datenschutzkonform aufzubewahren.
3. Eine mindestens medizinische Maske ist bei Ankunft und beim Verlassen sowie auf den Gängen des Veranstaltungsortes zu tragen.
4. Die Einhaltung eines Mindestabstands von mind. 1,5 m zwischen den Besucher/innen vor, während und nach der Veranstaltung ist zu beachten. Soweit während einer Veranstaltung der Mindestabstand unterschritten werden muss, ist auch während der Veranstaltung eine mindestens medizinische Maske von allen Teilnehmer/innen zu tragen, und es sind ggf. weitere erforderliche Hygienemaßnahmen zu beachten.
5. Die Gruppengröße sollte möglichst so gewählt werden, dass die Voraussetzungen für den o. g. Mindestabstand geschaffen werden können. Ggf. ist die Teilnehmerzahl entsprechend zu begrenzen.
6. Kleingruppenarbeit ist unter Wahrung der Abstandregelung möglich.
7. Kein Austausch von Arbeitsmaterialien; das Berühren derselben Gegenstände soll möglichst vermieden werden.
8. Keine Gruppenbildung vor, während oder nach der Veranstaltung.
9. Regelmäßiges Lüften des Veranstaltungsraumes (mindestens 10 Minuten je volle Stunde).
10. Die Möglichkeit zum Hände waschen mit Flüssigseife und Papierhandtücher ist bereitzustellen und die Teilnehmer/innen sind mittels Aushängen auf die regelmäßige Händehygiene hinzuweisen.
11. Türklinken, Arbeitstische und nicht verbrauchte, wieder-verwendbare Arbeitsmaterialien – soweit diese vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden – sind nach dem Gebrauch zu desinfizieren.
12. Bei der Zubereitung von Speisen sind die jeweils geltenden Hygienevorschriften zu beachten. Dienste von Caterern können in Anspruch genommen werden. Es dürfen selbst mitgebrachte Getränke/Lebensmittel konsumiert werden, ein Austausch untereinander ist nicht zulässig.
13. Es sind geeignete Regeln für die Benutzung der Sanitäranlagen zu entwickeln, die gewährleisten, dass die sanitären Anlagen nur einzeln aufgesucht und diese nach der Veranstaltung gereinigt und desinfiziert werden.
14. Die Verantwortung für die Einhaltung des Konzeptes / der Konzepte sollte gut und praktikabel geregelt werden. Der beiliegenden „Pfarrheim-Ampel“, die uns die Diözese Augsburg freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, ist zu entnehmen, welche Veranstaltungen im Pfarrheim konkret möglich sind. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür gilt deshalb dem Bistum Augsburg.
Thomas Pinzer Leiter der Hauptabteilung Seelsorge

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